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25.09.2018

2018 Studienreise Prag

Reisebericht

Anfang September haben wir unsere einwöchige Studienfahrt nach Prag gemacht. Wir sind an einem Sonntagmittag am Prager Hauptbahnhof angekommen, wo wir unsere Reiseführerin für die Woche kennengelernt haben. Diese hat uns zu unserem Hotel begleitet, woraufhin wir in die Zimmer eingezogen sind. Nach einer kurzen Ruhepause haben wir dann von unserer Reiseführerin einen groben Überblick von der Prager Altstadt bekommen. Den restlichen Tag über hatten wir Freizeit.

Am darauffolgenden Tag ist uns die Altstadt etwas genauer gezeigt worden, z. B. die Sehenswürdigkeiten. In der Prager Altstadt sieht es ziemlich anders aus als in Hamburg, da es so gut wie kein Gebäude ohne Figuren oder Verschnörkelungen gibt. Gegen frühen Nachmittag sind wir in den Bus gestiegen und nach Theresienstadt gefahren. Dort haben wir einen Einblick von dem historischen Hintergrund der Gedenkstätte bekommen. Anders als bei vielen Konzentrationslagern, die sich in Deutschland befinden, ist die Gedenkstätte noch erhalten und so gut wie im Originalzustand.

Am Dienstag sind wir nach dem Frühstück in die Straßenbahn gestiegen und sind an die Moldau gefahren. Dort gab es eine künstlich angelegte Rafting Bahn, wo wir zu sechst in einem großen Schlauchboot durch das Wildwasser gepaddelt sind. Bei der ersten Fahrt durften wir am Ufer in die Boote einsteigen, während wir bei den nächsten zwei Toren zu den Booten schwimmen mussten.

Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus in die Umgebung von Prag gefahren. Dort haben wir zuerst das Autowerk TPCA (Toyota Peugeot Citroën Automobile) besichtigt. Wir wurden mit kleinen Wagen durch das Werk und die unterschiedlichen Fertigungsstationen gefahren. Nach dem Autowerk sind wir mit dem Bus ein Stück weiter zu einer Brauerei (Kozel) gefahren. Dort bekamen wir ebenfalls eine Führung, bei der uns die Prozesse des Bierbrauens erklärt wurden. Zum Schluss der Führung gab es noch eine Bierprobe und dann sind wir wieder zum Hotel gefahren.

Am Donnerstag hatten wir eine Führung auf dem Gelände „Hradcany“, inklusive der Prager Burg. Die Prager Burg ist sehr sehenswert gewesen, weshalb wir viele Fotos geschossen haben. Abends haben wir dann, zum gemeinsamen Abschied, im Restaurant „Serial Burgers“ gegessen, wo jeder von uns ein Menü bekommen hat. Als Vorspeise gab es eine Suppe, was laut unserer Reiseführerin typisch in Tschechien und so üblich ist.

Nachdem wir am Freitagmorgen das letzte Mal gefrühstückt hatten, haben wir noch etwas Zeit bis zur Rückreise gehabt, die jeder anders nutzte. Ein paar sind noch einmal in die Stadt und haben sich etwas gekauft, andere haben Proviant für die Fahrt besorgt und manche saßen einfach in der Lobby des Hotels.

Insgesamt hat uns unsere Studienfahrt sehr gut gefallen. Da wir nicht wussten, was uns genau erwartet und wie schön Prag tatsächlich ist, gab es eine Art Überraschungseffekt.

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